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Senkt Sonnenschutz den Vitamin-D-Spiegel?

Mückenschutz

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) blocken Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 20 rund 95 Prozent der UV-Strahlung ab. Dass sich so auch der Vitamin D-Spiegel senkt, ist logisch, erklärt Prof. Schwarz: „Da die Vitamin-D-Synthese durch UV-B stimuliert wird, liegt es auf der Hand, dass Filtern von UV-B ein Absinken der Vitamin-D-Spiegel zur Folge hat.“ Tritt dies nicht ein, kann man nur daraus schließen, dass die Filtersubstanz nicht wirkt. Sonnenschutzmittel, die damit beworben würden, dass sie die Vitamin-D-Spiegel nicht senken, seien entweder nichts wert oder wurden nicht richtig angewendet, so der Dermatologe. Optimal und wünschenswert wäre zwar aus seiner Sicht ein UV-B-Filter, der vor Erythem und DNA-Schaden schützt, aber Vitamin D nicht absenkt. Doch den „dürfe es und wird es nicht geben, zumal das Aktionsspektrum für DNA-Schaden und Vitamin-D-Synthese zwar nicht identisch, aber doch recht ähnlich ist“.

Sonnenbrand nicht riskieren

Wer sich auf natürlichem Weg – also mit Sonnenlicht – mit Vitamin D versorgt, sollte das Hautkrebsrisiko nicht vergessen. Aus Sicht von Fachgesellschaften und Behörden genügt es zur Vitamin-D-Bildung, Gesicht, Hände und Arme zwei- bis dreimal die Woche unbedeckt ohne Creme der Sonne auszusetzen – und zwar etwa die „Hälfte der Zeit, in der man sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde“. 3 Beispielsweise bedeutet dies für Menschen mit Hauttyp II bei hohen sonnenbrandwirksamen UV- Bestrahlungsintensitäten (UV-Index 7) rein rechnerisch eine Bestrahlungszeit von circa 12 Minuten.

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